Steuerung & Wissen

Die große Entscheidung wird gerechnet, bevor sie getroffen wird.

Zweiter Standort, zweite Schicht, neue Maschine oder Partnerbetrieb: Jede Möglichkeit steht mit Zahlen, Aufwand und Risiko nebeneinander, bevor Sie unterschreiben.

Das Problem

Die Frage nach dem zweiten Standort steht seit dem letzten Sommer auf der Tagesordnung. In jeder Besprechung wird sie zwanzig Minuten lang gedreht, dann kommt etwas Dringendes dazwischen. Ein Jahr später steht dieselbe Frage wieder da, nur ist die Miete inzwischen höher.

Irgendwann fällt die Entscheidung dann doch, an einem Freitagabend, weil eine Halle frei wird und der Makler bis Montag eine Antwort will. Gerechnet wird danach, und zwar so, dass das Ergebnis zur bereits getroffenen Entscheidung passt.

Und wenn es schiefgeht, weiß niemand mehr, welche Annahme falsch war. Es gibt kein Blatt, auf dem steht, womit man damals gerechnet hat. Also wiederholt sich derselbe Fehler bei der nächsten großen Frage.

Was Sie bekommen
Die Frage wird zuerst geschärft aus „wir brauchen mehr Platz“ wird eine Frage, die man tatsächlich beantworten kann.
Drei bis fünf Optionen statt zwei auch die, über die im Haus bisher niemand gesprochen hat.
Jede Option durchgerechnet Investition, laufende Kosten, nötige Auslastung und der Punkt, ab dem sie trägt.
Ihre eigenen Zahlen als Grundlage drei Jahre Umsatz, Auslastung und Personal statt eines Branchenschnitts aus dem Netz.
Marktdaten der Region daneben Kaufkraft, Betriebe, Bautätigkeit und Wettbewerb im gewählten Umkreis.
Risiken stehen ausformuliert da was eintreten muss, damit die Rechnung nicht mehr aufgeht, und wie wahrscheinlich das ist.
Eine Entscheidungsvorlage auf zwei Seiten für Bank, Beirat oder die Familie, mit Anhang für alles Weitere.
Die Annahmen bleiben nachlesbar nach zwölf Monaten sehen Sie, was eingetroffen ist und was nicht.

Die Zahlen holen wir aus Ihrer Buchhaltung, Ihrer Zeiterfassung und Ihrer Auftragsliste. Wenn bei Ihnen bereits ein Reporting-Cockpit läuft, greifen wir darauf zu, statt alles noch einmal zu sammeln.

So geht es
01

Erfassen

Wir tragen zusammen, was die Entscheidung betrifft: Ihre Zahlen aus drei Jahren, die Auslastung der Teams, Verträge, Kapazitäten und die Marktdaten der Region.

02

Verarbeiten

Die Optionen werden durchgerechnet, jede mit denselben Annahmen, damit sie vergleichbar bleiben. Wo eine Zahl fehlt, steht die Schätzung als Schätzung da und nicht als Tatsache.

03

Ausspielen

Sie bekommen eine Vorlage auf zwei Seiten, eine Bewertungstafel nach Nutzen, Aufwand und Risiko und einen Termin, an dem wir beides mit Ihnen durchgehen.

04

Auswerten

Nach der Entscheidung laufen die Annahmen weiter mit. Quartalsweise sehen Sie, ob die Rechnung hält, und können nachsteuern, solange es noch billig ist.

Was es kostet
Aufbau
Ab 2.500 €

Enthalten: Zuschnitt der Frage, Aufbereitung Ihrer Zahlen aus drei Jahren, Marktdaten der Region, drei bis fünf durchgerechnete Optionen, Bewertungstafel, Entscheidungsvorlage, ein Werkstatttag mit Ihnen, Übergabe. Spanne je nach Umfang der Frage und Zahl der Standorte.

Laufend
180 – 380 € / Monat

Enthalten: Betrieb, Lizenzen, quartalsweiser Abgleich der Annahmen, Pflege der Datengrundlage, Auswertung und Support.

Ohne Vertragsbindung. Monatlich kündbar. Wir halten Sie über die Arbeit, nicht über die Laufzeit.

Alle Preise sind Richtwerte und werden im Gespräch festgelegt.

Optionen
  • Werkstatttag vor Ort mit dem Führungskreis – ab 1.200 €
  • Bankfähige Aufbereitung mit Finanzplan – ab 900 €
  • Standortanalyse mit Begehung und Umkreisdaten – ab 800 €
  • weitere Entscheidung im selben Rahmen – ab 1.400 €
Ablauf
MoDiMiDoFrSaSoWoche 11234567
Aufnahme: Frage, Zahlen, Beteiligte 3 Std.
Woche 2891011121314
Datengrundlage und Optionen aufbauen eine Abstimmung
Woche 315161718192021
Werkstatttag: Optionen an Ihren echten Zahlen 4 Std.
Woche 422232425262728
Übergabe der Entscheidungsvorlage 90 Min.Begleitung bis zur Entscheidung 20 Min. / Tag

ab W5 · Regelbetrieb

Was Sie besitzen

Die Vorlage, das Rechenmodell und alle Annahmen liegen als Dateien auf Ihren Konten. Wenn Sie morgen aufhören, rechnen Sie die nächste Entscheidung damit selbst.

Wir bauen keine Abhängigkeit. Sie mieten kein System, Sie bekommen eines.

Häufige Fragen
Ist das nicht einfach Unternehmensberatung?+

Der Unterschied ist, was am Ende bleibt. Eine Beratung hinterlässt eine Präsentation. Hier bleibt ein Rechenmodell mit Ihren Zahlen, das Sie bei der nächsten Frage wieder aufmachen. Und wir entscheiden nichts, wir rechnen und schreiben auf.

Was macht die KI dabei genau?+

Sie räumt Zahlen auf, sucht Marktdaten zusammen, rechnet Varianten durch und schreibt Entwürfe. Jede Annahme steht mit Quelle da und wird von einem Menschen geprüft, bevor sie in die Vorlage kommt. Die Entscheidung trifft niemand außer Ihnen.

Unsere Zahlen sollen das Haus nicht verlassen.+

Sie bleiben in Ihren Systemen und auf Ihren Konten. Wir arbeiten mit den Zugängen, die Sie uns geben, und ziehen sie nach der Übergabe wieder ab. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag gehört dazu, ohne dass Sie danach fragen müssen.

Wir sind zwölf Leute und haben keinen Beirat. Lohnt sich das?+

Bei der Frage, ob im nächsten Monat eine Maschine kommt, eher nicht. Bei einer Entscheidung, die Sie fünf Jahre bindet oder das Team dauerhaft vergrößert, ja. Wo Sie stehen, sagen wir Ihnen im Erstgespräch, bevor Sie etwas bezahlen.

Und wenn am Ende herauskommt, dass wir nichts tun sollten?+

Das ist ein Ergebnis wie jedes andere, und es kommt öfter vor, als man denkt. Dann steht wenigstens schwarz auf weiß, warum, und die Frage ist für ein, zwei Jahre vom Tisch, statt jede Besprechung zu belasten.

Die Entscheidung liegt auf zwei Seiten vor Ihnen.

Ein Erstgespräch, unverbindlich und kostenlos. Wir nehmen die Frage, die bei Ihnen seit Monaten liegt, und sagen Ihnen ehrlich, ob sich die Werkstatt dafür lohnt.