Kunden & Service

Sie merken, dass ein Kunde geht, bevor er weg ist.

Bestellungen, Reklamationen und Verträge laufen an einer Stelle zusammen. Wird ein Kunde still, bekommt der zuständige Betreuer eine Aufgabe, keine Rundmail an alle.

Das Problem

Ein Kunde, der zehn Jahre lang jeden Monat bestellt hat, bestellt im März nicht. Im April auch nicht. Es fällt an einem Freitagabend im Juni auf, beim Blick auf die Umsatzliste, und da hat er längst einen anderen Lieferanten.

Der andere Fall ist der laute: drei Reklamationen in vier Wochen, jede einzeln bearbeitet, von drei verschiedenen Leuten. Niemand legt sie nebeneinander. Der Kunde legt sie nebeneinander.

Was fehlt, ist nicht der gute Wille. Es fehlt der Moment, in dem jemand sagt: Bei diesem Kunden stimmt etwas nicht, ruf ihn an. Ein verlorener Bestandskunde fällt im Monatsabschluss nicht auf. Zwölf davon im Jahr fallen auf, aber dann ist die Ursache nicht mehr zu finden.

Was Sie bekommen
Jeder Kunde hat eine Stufe die sich aus Bestellungen, Reklamationen, Verträgen und Nutzung ergibt, nicht aus dem Bauchgefühl vom letzten Dienstag.
Stille fällt auf wenn ein Kunde länger nicht bestellt hat, als es bei ihm üblich ist.
Reklamationen werden zusammengezählt drei kleine in vier Wochen wiegen schwerer als eine große im Jahr.
Bei Stufe hoch entsteht eine Aufgabe beim zuständigen Betreuer, mit dem Grund und der letzten Bestellung daneben.
Verträge melden sich vor der Frist Verlängerung, Kündigungsfrist und Preisanpassung stehen rechtzeitig auf dem Tisch.
Nachfassen läuft nach Plan nach der Lieferung, nach der Reparatur, nach dem ersten Kauf, in Ihrem Ton und mit Ihrem Namen darunter.
Nach Bewertungen fragen Sie zum richtigen Zeitpunkt wenn der Kunde zufrieden war, und nicht mitten in einer offenen Reklamation.
Sie sehen die Kundschaft im Ganzen wer wächst, wer stehen bleibt und wer seit einem Jahr nichts mehr gekauft hat.

Warenwirtschaft, Kasse oder CRM binden wir an, wenn Sie bereits etwas einsetzen; wenn nicht, reicht für den Anfang Ihre Rechnungsliste.

So geht es
01

Erfassen

Bestellungen, Rechnungen, Reklamationen und Verträge laufen an einer Stelle zusammen, je Kunde und mit dem Rhythmus hinterlegt, der bei ihm normal ist.

02

Verarbeiten

Abstand zur letzten Bestellung, Häufung von Reklamationen und auslaufende Verträge ergeben eine Stufe: hoch, mittel oder niedrig.

03

Ausspielen

Bei Stufe hoch bekommt der zuständige Betreuer eine Aufgabe mit Begründung. Nachfassen, Bewertungsbitte und Vertragserinnerung gehen von selbst raus.

04

Auswerten

Sie sehen, wie viele Kunden in welcher Stufe stehen, welche Anrufe etwas gebracht haben und an welcher Stelle Umsatz still verschwindet.

Was es kostet
Aufbau
Ab 2.100 €

Enthalten: Aufnahme, Ampelregeln je Kundenart, Vorlagen für Nachfassen und Bewertungsbitte, Anbindung Ihrer Verkaufsdaten, Test am eigenen Kundenbestand, Übergabe. Spanne je nach Zahl der angebundenen Quellen.

Laufend
150 – 320 € / Monat

Enthalten: Betrieb, Lizenzen, Pflege der Regeln und Vorlagen, Auswertung und Support.

Ohne Vertragsbindung. Monatlich kündbar. Wir halten Sie über die Arbeit, nicht über die Laufzeit.

Alle Preise sind Richtwerte und werden im Gespräch festgelegt.

Optionen
  • Anbindung an Ihre Warenwirtschaft – ab 900 €
  • Wiederkaufaktionen für ganze Kundengruppen – ab 600 €
  • Kundenbereich mit Bestellhistorie und Verträgen – ab 1.400 €
  • weitere Sprache für die Kundenkommunikation – +10 % je Sprache
Ablauf
MoDiMiDoFrSaSoWoche 11234567
Aufnahme: Kunden, Rhythmus, Zuständigkeiten 3 Std.
Woche 2891011121314
Ampelregeln, Vorlagen, Weg der Aufgaben eine Abstimmung
Woche 315161718192021
Test an Ihren fünfzig größten Kunden 2 Std.
Woche 422232425262728
Übergabe und Einweisung 90 Min.Begleitete erste Wochen 20 Min. / Tag
Woche 529303132333435
Begleitete erste Wochen 20 Min. / Tag

ab W6 · Regelbetrieb

Was Sie besitzen

Die Kundendaten, die Ampelregeln und alle Zugänge laufen auf Ihren Konten. Wenn Sie morgen aufhören wollen, bleibt die ganze Kundenhistorie bei Ihnen.

Wir bauen keine Abhängigkeit. Sie mieten kein System, Sie bekommen eines.

Häufige Fragen
Entscheidet die KI, welcher Kunde gefährdet ist?+

Sie rechnet und schlägt vor, nach Regeln, die Sie festlegen. Ob jemand zum Hörer greift, entscheiden Sie. Eine Stufe ist ein Hinweis, kein Urteil über einen Kunden.

Wie halten wir es mit dem Datenschutz?+

Die Kundendaten bleiben in Ihren Systemen und auf Ihren Konten. Werbewiderspruch, Löschfristen und das Verzeichnis der Verarbeitung gehören zum Aufbau dazu, nicht als Nachtrag im nächsten Jahr.

Wir haben achtzig Kunden und kennen jeden. Lohnt sich das?+

Die Ampel brauchen Sie dann kaum. Der Nutzen liegt bei Ihnen eher bei den Verträgen, beim Nachfassen nach der Lieferung und bei den Bewertungen. Das sagen wir Ihnen im Erstgespräch, bevor Sie etwas bezahlen.

Wirkt automatisches Nachfassen nicht aufdringlich?+

Das kann es, deshalb begrenzen wir, wie oft ein Kunde überhaupt angeschrieben wird, und ein Anruf ersetzt jede Nachricht. Die Texte schreiben Sie, wir sorgen nur dafür, dass sie zum richtigen Zeitpunkt rausgehen.

Wir haben kein CRM. Geht das trotzdem?+

Ja. Für den Anfang reichen Rechnungen und Lieferscheine. Ob sich ein CRM für Sie lohnt, klären wir in der Aufnahme und nicht vorher.

Sie rufen an, bevor der Kunde geht.

Ein Erstgespräch, unverbindlich und kostenlos. Wir gehen Ihre Kundenliste der letzten zwei Jahre durch und sagen Ihnen ehrlich, ob sich der Aufwand für Sie lohnt.